Willkommen in der Eremitage Waghäusel
Als ehemaliges Jagdschloss des Speyerer Fürstbischofs Damian Hugo von Schönborn gegründet, präsentiert sich die zum Teil später umgebaute und heute stilvoll renovierte Eremitage außen im Barock und innen im Art-Deco-Stil. Die Eremitage mit Schloss- und Parkanlage in Waghäusel wurde von den Speyerer Fürstbischöfen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Rückzugsort für religiöse Übungen sowie zur Entspannung durch die Jagd gegründet. Von 1837 bis 1997 war das barocke Ensemble ein Teil des Fabrikgeländes der ehemals größten deutschen Zuckerfabrik. 1997 erwarb die Stadt Waghäusel nach der Schließung der Fabrik das gesamte Gelände mit dem Schlossensemble. Seit Anfang 2014 sind die Renovierungsarbeiten im Zentralbau abgeschlossen und die Eremitage wird Stück für Stück der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der besondere Reiz der Eremitage liegt in dem positiven Spannungsfeld von barocker Außenarchitektur sowie der im Stil der 1920er Jahre umgestalteten Innenräume. Darüber hinaus wurde im Sommer 2016 die Außenanlage neu gestaltet. Neben einer großen Festwiese entstand eine Parkanlage, die sich an den ursprünglichen barocken Plänen orientiert. Im Zentralbau befinden sich vier Museumsräume. Die Besucher haben im Rahmen von gebuchten Führungen die Möglichkeit, die Themenfelder »Baugeschichte Eremitage«, »Badische Revolution«, »Wagbachniederung« und »Zuckerfabrik Waghäusel« zu erleben. Eintritt nur über gebuchte Führung möglich.
Quelle: DZT Knowledge Graph