Willkommen am Emssperrwerk
Es ist beeindruckender Beleg deutscher Ingenieurskunst befindet sich in der Ems und steht zwischen den Ortschaften Gandersum am Nordufer und Nendorp am Südufer. Das Emssperrwerk mit seinen sieben Öffnungen überspannt die Ems auf einer Länge von 476 Metern und schließt zusammen mit seinen Anschlussdeichen eine knapp einen Kilometer lange Lücke zwischen dem Nord- und dem Südufer. Der gigantische Wall aus Stahl und Beton staut bei Bedarf das Wasser der Ems. Es wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) betrieben und der füllt sichtige Aufgaben zum Schutz der Menschen und der Region. Es sichert zudem den Werfstandort Papenburg mit mehreren tausend Arbeitsplätzen und trägt dadurch auch zum Erhalt der Wirtschaftskraft bei. Es verbessert den Sturmflutschutz an der Ems und hilft durch den Aufstau, der nur im Winterhalbjahr möglich ist, der Meyer-Werft ihre Schiffe von Papenburg über die Ems Richtung Nordsee zu überführen. Technik-Fachleuten öffnet sich das Herz beim Blick in das Innere des Sperrwerks. Technisch interessierte Laien sind allein schon beeindruckt von den Ausmaßen und Funktionen des Bauwerks. Ein Besuch beim Ems-Sperrwerk lohnt sich, ob mit dem Auto, dem Ausflugsdampfer, dem Traditionskutter, dem Fahrrad oder zu Fuß. Achtung: Die öffentlichen Toiletten beim Emssperrwerk sind dauerhaft geschlossen! Das gesamte Betriebsgelände wird Kameraüberwacht! (die Aufzeichnungen werden für drei Monat gespeichert) Das Betreten des Betriebsgeländes erfolgt auf eigener Gefahr! In den Wintermonaten wird in der Woche der Winterdienst für die Betriebswege auf das geringste beschränkt; an den Wochenenden erfolgt KEIN Winterdienst!
Quelle: DZT Knowledge Graph